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Kurse, Workshops, Coaching zu transkultureller Kompetenz, Rassismus, Diversität und weiteren Themen im Sozial- und Bildungsbereich

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Angebotübersicht

Diese Angebote decken ein breites Spektrum rund um Migration, Vielfalt und transkulturelle Kompetenz ab. Die Inhalte können individuell auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens, Ihrer Organisation oder Ihres Vereins zugeschnitten werden.

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Themenschwerpunkte:

 

  • Transkulturelle Kompetenz

  • Arbeitsintegration aus transkultureller Perspektive

  • Strukturelle Diskriminierung und transkulturelle Öffnung

  • Sensibilisierung für Alltagsrassismus

  • Freiwilligenarbeit und transkulturelle Kompetenz

  • Transkulturelle Kompetenz in der Quartierarbeit

  • Migration und ihre Folgen

  • Qualifizierte Migrant:innen und ihre Ressourcen für die Schweiz

  • Feminismus und Intersektionalität

  • Migration und Traumata

  • Transkulturelle Kompetenz in den Schulen

  • Empowerment für geflüchtete Menschen

  • Transkulturelle Kompetenz und weisse Privilegien

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Darüber hinaus biete ich individuelle Coachings für soziale Projekte und Vereine im Migrationsbereich an.

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Transkulturelle Kompetenz

Transkulturelle Kompetenz wird als die „Fähigkeit, individuelle Lebenswelten in besonderen Situationen und in unterschiedlichen Kontexten zu erfassen, zu verstehen und daraus angemessene Handlungsweisen abzuleiten“ definiert (Domenig 2007).

Der transkulturelle Ansatz stellt in der Interaktion die Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt. Dabei werden die Begriffe Kultur und Kulturalisierung kritisch betrachtet, ebenso wie die eigenen Prägungen und Vorurteile. Die drei Säulen dieses Ansatzes – Selbstreflexion, Hintergrundwissen und Empathie – sind entscheidend, um neue Perspektiven zu entwickeln und ein respektvolles, professionelles Miteinander zu gestalten.

In unserem Kurs lernen Sie, wie Sie in Interaktionen, Begegnungen und der Betreuung von Klient:innen den Fokus gezielt auf transkulturelle Kompetenz richten und anwenden – anstatt von starren kulturellen Zuschreibungen auszugehen. So gewinnen Sie mehr Sicherheit und Professionalität im Umgang mit Vielfalt und schützen sich gleichzeitig davor, Menschen unbewusst durch eigene innere Bilder und stereotype Vorstellungen einzuordnen.

Unser Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, wie transkulturelle Kompetenz zu einem selbstverständlichen Bestandteil im Berufsalltag und in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen wird.

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Alltagsrassismus 

Rassismus zeigt sich nicht nur in offensichtlichen Beleidigungen oder offener Diskriminierung. Oft tritt er im Alltag auf – in scheinbar harmlosen Kommentaren, Witzen oder unbedachten Fragen und oft unbewusst. Diese subtilen Formen wirken abwertend, ausgrenzend und verletzend, auch wenn sie nicht sofort als Rassismus erkannt werden.In unserem Kurs lernen Sie, solche unsichtbaren Muster und Mechanismen in alltäglichen Interaktionen zu erkennen, klar zu benennen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele machen wir sichtbar, wie Alltagsrassismus entsteht, welche Folgen er hat und welche konkreten Schritte Sie unternehmen können, um ihm aktiv entgegenzutreten.Unser Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und Werkzeuge an die Hand zu geben, damit Respekt, Sensibilität und Vielfalt selbstverständlich gelebt werden.

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Struktureller und institutioneller Rassismus

Rassismus beschränkt sich nicht allein auf persönliche Begegnungen oder individuelle Vorurteile. Struktureller und institutioneller Rassismus zeigt sich dort, wo gesellschaftliche Regeln, Abläufe und Institutionen Menschen systematisch benachteiligen – oft, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar ist.

Ein Beispiel: Bewerbungen mit einem „fremdländisch klingenden“ Namen werden deutlich häufiger abgelehnt, obwohl Qualifikation und Erfahrung identisch sind. Diese Form der Benachteiligung ist kein Zufall, sondern Ausdruck von Strukturen, die Menschen bewusst oder unbewusst ausschließen.

In unserem Kurs beleuchten wir diese Mechanismen genauer: Wir analysieren, wie sie in Bildung, Arbeitswelt sowie in Organisationen und Vereinen wirken, und lernen, solche Muster kritisch zu hinterfragen. Mit konkreten Beispielen und praxisnahen Übungen entwickeln wir im gemeinsamen Austausch Wege, um Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen.Unser Ziel ist es, Bewusstsein für strukturelle Ungleichheiten zu schaffen – und gemeinsam Schritte in Richtung einer gerechten, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft zu gehen.

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Inklusion und transkulturelle Öffnung

Inklusion bedeutet, allen Menschen – unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion, Geschlecht oder Einschränkungen – die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Transkulturelle Öffnung geht noch einen Schritt weiter: Sie lädt dazu ein, die Vielfalt von Erfahrungen, Perspektiven und Lebensweisen aktiv in Strukturen, Organisationen und im Miteinander einzubeziehen.

Ein Beispiel: Eine Schule, die sich transkulturell öffnet, berücksichtigt nicht nur unterschiedliche Sprachen und kulturelle Hintergründe, sondern schafft Lern- und Begegnungsräume, in denen Vielfalt als Bereicherung erlebt wird.

In unserem Kurs setzen wir uns mit konkreten Strategien auseinander, wie Inklusion und transkulturelle Öffnung gelingen können. Anhand von Praxisbeispielen und gemeinsamen Übungen reflektieren wir bestehende Strukturen, entwickeln neue Ansätze und erarbeiten Wege, Vielfalt bewusst zu fördern.

Unser Ziel ist es, Organisationen und Menschen zu stärken, damit sie einen respektvollen, offenen und gleichberechtigten Umgang gestalten – für eine Gesellschaft, in der Unterschiedlichkeit als Stärke gesehen wird.

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